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Heute flimmert mal wieder eine TV-Premiere über die Flimmerkiste und da lasse ich es mir natürlich nicht nehmen, den kurzer Hand mal zu checken. “Das Vermächtnis der Tempelrittel” wurde 2004 in den USA unter der Hand von Jon Turteltaub produziert. U.a. wirken in den Hauptrollen Nicolas Cage (Benjamin Franklin Gates), Diane Kruger (Dr. Abigail Chase), Justin Bartha (Riley Poole), Sean Bean (Ian Howe), Jon Voight (Patrick Henry Gates) und Harvey Keitel (Agent Sadusky) mit.

Schon gewusst?
Bereits am 21. Dezember 07 startete in den USA die Fortsetzung zum Film: “National Treasure – Book of Secrets”. Am 24. Januar 2008 kommt die Fortsetzung unter dem Titel “Das Vermächtnis des geheimen Buches” in die deutschen Kinos.

Der Check

Ich hab mich die ganze Woche schon auf den Film gefreut, weil es erstens eine Premiere ist und zweitens von der Vorschau her auch viel versprochen hat. Der Film beginnt mit einem kurzen Rückblick, dass man erstmal weiß, warum Benjamin Franklin Gates den ganzen Film hinter dem Tempelritterschatz her ist. Finde ich nicht schlecht, so wird man nicht unwissend in die Handlung geworfen, aber das macht den Einstieg für Spätreinzapper natürlich schwieriger.

Also ich muss ganz ehrlich sagen, in der ersten Stunde ist der Film ziemlich langweilig und langatmig. Es kommt nicht wirklich Schwung in die ganze Sache. Es ist so eine Mischung aus Dauerflirten, versuchter Action und staubtrockenem Humor, was nicht so wirklich meine Sache ist. Von Nicolas Cage ist man ja eher Filme gewohnt, die nicht so gelungen sind und dieser schließt sich dieser Reihe an. Mal sehen, was die nächste Stunde bereit hält.

Nun, in der zweiten Hälfte wird der Film nicht wesentlich besser. Man merkt, dass sich alles ziemlich festgefahren hat. Gerade der Teil, als sie am “Ende der Spur” sind, finde ich doch sehr übertrieben und ziemlich weit hergeholt. Gerade der Weg zur Schatzkammer ist doch ein ewiges Herumgerudere und am Ende ist der Schatz doch nicht da. Es kommt am Ende noch ein schlauer Spruch, dass gerade nur er es geschafft hat und sonst niemand. Sowas hasse ich, wie ein Superheld oder was? Näää, so ein Herumgeschmalze und in den Himmel gelobe geht mir so tierisch auf den Zeiger, dass ich wirklich gleich umschalte.

Durch Zufall entdecken sie natürlich noch den Schatz, das hat mir ja noch gefehlt. Dieser wird natürlich, wie man es schon gewohnt ist, vollkommen übertrieben dargestellt. Also für mich war der Film ein aboluter Flop.

P.S.: Als die vier Leutchen die Schatzkammer betreten, brennt schon eine Fackel. Ist das jemandem aufgefallen?

Kurz gesagt
Ein ziemlicher Historienfilm, auch wenn man ihn als Action- und Abenteuerfilm verkaufen will, reicht es bei Weitem nicht dazu.

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